Umstieg auf umweltschonende Fahrzeuge in den kommenden Jahren

Zukunftsorientiertes Mitteldeutschland

Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb sowie mit Brennstoffzellen sind für die Mehrheit der mitteldeutschen Autofahrer die zukünftigen Alternativen zu Diesel- und Benzinbetriebenen Fahrzeugen. 62 Prozent der Befragten sind bereit, innerhalb der kommenden fünf Jahre auf alternative Antriebe umsteigen, das fand die Leipziger FGM Forschungsgruppe Medien GmbH im Rahmen einer Studie zur Elektromobilität in Mitteldeutschland heraus.
„Die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind sich der drohenden Ressourcenknappheit sowie der Umweltbelastung durch brennbare Kraftstoffe bewusst und daher bereit, in den kommenden Jahren auf alternative Antriebstechnologien umzusteigen“, erklärt Manuela Schwingel, Studienleiterin der FGM Forschungsgruppe Medien GmbH. Gegenwärtig ist die Zahl der Nutzer konventioneller Antriebe (Benzin und Diesel) mit 92,6 Prozent sehr hoch. Etwa ein Prozent gab an, bereits Flüssig- oder Erdgasfahrzeuge zu nutzen. Ein Grund hierfür könnte die noch fehlende technologische Reife sein, an der Automobilhersteller jedoch verstärkt arbeiten. Die bisherigen Nutzer, die momentan einen eher kleinen Anteil unter den Autofahrern ausmachen, sind ihnen dabei wichtige Ideengeber für Anpassungen und Verbesserungen.

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