CATI-Stichprobenziehung mit GenTel 3.0

GenTel 3.0Mit GenTel 3.0 hat die FGM Forschungsgruppe Medien GmbH eine eigene Software-Lösung entwickelt, um schnell und effektiv große nationale oder regionale Stichproben bis auf Gemeindeebene zu generieren.

„Um unseren Kunden auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner für saubere Feldarbeit und korrekte Stichproben zu sein, haben wir GenTel 3.0 entwickelt und dabei gegenwärtige Entwicklungen und Trends berücksichtigt. Die bisher angewandte, zufällige Rufnummerngenerierung wird zunehmend schwieriger – ein Großteil der Telefonkunden ist mittlerweile nicht mehr im Telefonbuch eingetragen oder ist nur noch mobil erreichbar“, erklärt Gero Wiese, Leiter Feldservice.

Die Datenbasis von GenTel 3.0 sind die öffentlich eingetragenen Telefonnummern sowie die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vergebenen Rufnummernblöcke. Bei der Generierung werden die Stammnummern mit zwei bzw. drei (bei den Nummern der BNetzA) zufällig erzeugten Nummern ergänzt. Dabei dient der aktuelle Mikrozensus als Grundlage für die genaue Aufteilung der Rufnummern auf die einzelnen Gemeinden. Je nach Anforderung kann die Stichprobe auch durch zufällig erzeugte Mobilfunknummern in beliebigem Maß ergänzt werden, um so eine Dual Frame-Stichprobe zu realisieren.

GenTel 3.0 ist seit einigen Monaten erfolgreich bei der FGM Forschungsgruppe Medien GmbH im Einsatz. Anfang 2012 steht das Software-Tool auch anderen Instituten und Felddienstleistern zur Verfügung. Gerade für Institute mit einem hohen CATI-Anteil stellt GenTel 3.0 eine echte Alternative zum sonst sehr kostenintensiven Fremdeinkauf von Telefonstichproben dar und sorgt wegen der Schnelligkeit des Prozesses für einen enorm flexiblen Projektablauf.